|
Terminvergabe:
- Anschreiben
- Fax
- Telefonisch bei dringendem Terminwunsch (030/857714-13)
Die Vorstellung des Versicherten erfolgt im Regelfall durch
- die jeweilige Berufsgenossenschaft
- einen D-Arzt, H-Arzt oder niedergelassenen Chirurgen/Orthopäden und
- in seltenen Fällen auf Bitte des Versicherten
Beispiele:
- bei protrahiertem Verlauf
- Notwendigkeit einer Zielsetzung im Rahmen des Reha-Managements
- Komplikationen
- unklare Zusammenhangsfrage oder
- Einholung einer Zweitmeinung
Ziel ist die Steuerung des Heilverfahrens mit der Festlegung des medizinischen Vorgehens und die Absprache des Rehabilitationsmanagements. Die Anwesenheit des Berufshelfers/Sachbearbeiters der Berufsgenossenschaft im Rahmen der Untersuchung ist insbesondere im Hinblick auf das Rehamanagement ein wichtiger Aspekt im Ablauf der D- Arztvorstellungen und wird durch die Berufsgenossenschaften und das ärztliche Team der Unfallbehandlungsstelle der Berufsgenossenschaften häufig genutzt („Dreiergespräch“).
Im Rahmen der Heilverfahrenskontrolle/D- Arzt- Vorstellung erfolgt die ausführliche Anamneseerhebung durch den Arzt (Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurg) auf der Grundlage der in Kopie vorliegenden Unterlagen (z. B. berufsgenossenschaftliche Akte/Dokumentation des behandelnden D- Arztes/zur Verfügung gestellte Bildgebung), die Befragung des Versicherten, die eingehende körperliche Untersuchung und die Auswertung des vorhandenen Bildmaterials bzw. die Durchführung von aktueller Röntgendiagnostik (Ultraschall/Labor).
Abhängig vom stattgehabten Verletzungsmuster und der Befunderhebung sind jederzeit die Vorstellung und damit auch die unmittelbare Zusammenarbeit in und mit einer der spezialisierten Sprechstunden der Unfallbehandlungsstelle der Berufsgenossenschaften möglich:
- Handsprechstunde
- Fußsprechstunde
- Psychotrauma-, Neurotrauma- und Schmerzsprechstunde
- Psychotraumatologische Akutsprechstunde
- Schuhspezialsprechstunde
- Prothesensprechstunde (Exoprothesen)
- Dermatologische Vorstellung (Hautschutzzentrum)
Die enge organisatorische Anbindung der Unfallbehandlungsstelle Berlin an das Unfallkrankenhaus Berlin ermöglicht zeitnah
- Die komplexe weiterführende Diagnostik (MRT, CT, Neurologische Vorstellung, elektrophysiologische Untersuchung, etc.) mit
- Bildbetrachtung der digitalen bildgebenden Verfahren des Unfallkrankenhauses Berlin in der Unfallbehandlungsstelle.
Die Terminvereinbarung erfolgt durch den untersuchenden Arzt am Vorstellungstag. Eine notwendige stationäre Aufnahme im Unfallkrankenhaus Berlin kann direkt durch das ärztliche Team der Unfallbehandlungsstelle organisiert werden, zum Beispiel bei:
- Indikation zur operativen Revision oder
- zur weiterführenden Diagnostik mit
- gleichzeitiger physiotherapeutischer Komplexbehandlung unter stationären Bedingungen.
|